Dieser Schauspielkurs richtet sich an alle, die Lust auf Schauspiel und Theater haben, egal ob sie bereits Erfahrung haben oder nicht.
Inhaltlich befasst sich der Kurs in erster Linie mit der Meisner-Technik. Diese Schauspielmethode betont die Wichtigkeit gelebter Beziehung beim Spielen, Präsenz im Moment und Verkörperung der imaginären Umstände. Das Ziel ist hyperrealistisches Schauspiel, weshalb diese Methode neben dem Theater auch häufig im Bereich Kamera-Schauspiel angewendet wird. Die Lehre der Meisner-Technik umfasst ein breites Spektrum an Übungen, mit denen wir uns im Sommersemester beschäftigen werden. Diese Übungen lassen sich in drei Kategorien einteilen:
1. Wahrhaftig in Verbindung treten: Dies ist die Grundlage der Meisner-Technik. In diesem Teil des Kurses wird die berühmte Wiederholungsübung Schritt für Schritt angewendet. Das Ziel dieser Übung ist es, Verbindung aufzubauen, indem man ehrlich anerkennt, was in jedem Moment wirklich passiert.
2. Szenenimprovisation: In diesem Teil beginnt das „Schauspiel” innerhalb eines festen Rahmens. Eine Person führt eine selbstständige Tätigkeit aus, dann klopft eine zweite Person an und stößt dazu. Im Laufe der Zeit entwickeln die Szenen allmählich Bedeutung, Wichtigkeit und Dringlichkeit.
3. Textarbeit: Falls gewünscht, können die Teilnehmenden Szenen auswählen und diese im Paar entwickeln.
Allgemeine Informationen zur Teilnahme